RuckZuckam Ziel

Die Gesellschaft, die Wirtschaft, wir alle sind auf eine funktionierende Mobilität angewiesen. Es ist Aufgabe des Bundes, der Kantone und der Gemeinden, die notwendige Infrastruktur bedarfsgerecht und finanzierbar bereitzustellen.

Mit dem Ausbau des Bahnangebots auf den Fahrplan 2019 setzen wir auf eine umweltfreundliche Mobilität mit dem Ziel, den Anteil des öffentlichen Verkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen zur Entlastung der Strassen und zur Schonung unserer Umwelt weiter zu steigern. Die Investitionen in die Bahninfrastruktur und in bessere Bahn- und Busfahrpläne sind für einen attraktiven und konkurrenzfähigen Wirtschafts- und Lebensraum Thurgau von entscheidender Bedeutung.

Regierungsrat Walter Schönholzer, Chef Departement Inneres und Volkswirtschaft

« Die Gesellschaft, die Wirtschaft, wir alle sind auf eine funktionierende Mobilität angewiesen. »

Regierungsrat Walter Schönholzer
Chef Departement Inneres und Volkswirtschaft

Rolf Walter, Sie tragen die Verantwortung für ein komplexes Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Franken. Ein Grund für schlaflose Nächte?

Rolf Walter: Dank eines breit abgestützten, erfahrenen und professionell arbeitenden Teams in meinem Rücken schlafe ich gut. Dem Baustart ging wie üblich eine mehrjährige Projektierungsphase voraus, in der verschiedene Varianten und Optionen geprüft wurden – immer auch im Austausch mit den Kantons- und Gemeindevertretern sowie den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmungen. Aufgrund dieser Zusammenarbeit können wir nun die bestmöglichen Projekte umsetzen.

Die Bauarbeiten müssen während des laufenden Bahnbetriebs ausgeführt werden. Wie bringen Sie Fahrplanstabilität und zügiges Bauen unter einen Hut?

Die Auswirkungen der Bautätigkeiten auf den Fahrplan werden bereits zwei bis drei Jahre im Voraus analysiert und fliessen in die Fahrplanplanung ein. Unter Berücksichtigung von Kosten, Baueffizienz und Auswirkungen auf die Reisenden suchen wir die optimale Lösung. Je nach Art der Arbeiten und Einsatz von Maschinen kann es sein, dass die Nachtbetriebssperren zu kurz für ein effizientes Bauen sind und wir an Wochenenden oder Werktagen durchgehend arbeiten müssen.

Welche Auswirkungen haben die Bauarbeiten für die Bahnreisenden und Anwohner?

Die SBB realisiert die Bauarbeiten unter laufendem Betrieb, damit die Zugsverbindungen wie gewohnt zur Verfügung stehen. Arbeiten im Gleisbereich, also nahe zur Fahrleitung und den fahrenden Zügen, müssen zur Sicherheit unserer Mitarbeitenden in den kurzen Nachtpausen realisiert werden. Hier informieren wir die betroffenen Anwohner jeweils im Vorfeld über die anstehenden Arbeiten.

Die Teilprojekte sind fein aufeinander abgestimmt. Käme es wegen unerwarteter Probleme bei einem Teilprojekt zu einem Dominoeffekt, der die termingerechte Fertigstellung des Gesamtprojekts gefährden könnte?

Damit der geplante Angebotsausbau im Kanton Thurgau realisiert werden kann, müssen wir sämtliche Bauprojekte bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 in Betrieb nehmen können. Die Projekte sind aufeinander abgestimmt und greifen wie einzelne Puzzleteile  ineinander. Fehlt nun ein solcher Baustein, suchen wir innerhalb meines Teams nach sinnvollen Alternativlösungen, um trotzdem den grösstmöglichen Kundennutzen zu erzielen und die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Bauarbeiten im Gelände bergen viele Unwägbarkeiten. Wie hoch schätzen Sie das Risiko ein, dass die Kosten aus dem Ruder laufen?

In der mehrjährigen Projektierungsphase finden verschiedene Abklärungen, beispielsweise auch zum Baugrund statt, mit denen wir dieses Risiko minimieren können. Trotzdem lassen sich Überraschungen nicht mit absoluter Sicherheit ausschliessen. Mögliche Risiken sind daher bereits in unseren Kostenberechnungen eingeflossen.

Rolf Walter, Senior Programmmanager SBB Infrastruktur Netzentwicklung Ostschweiz

« Dank sorgsamer Planung lassen sich die Bauarbeiten, der laufende Bahnbetrieb und das straffe Budget gut unter einen Hut bringen. »

Rolf Walter
Senior Programmmanager SBB Infrastruktur Netzentwicklung Ostschweiz

Werner Müller, im Thurgau werden bis Ende 2018 rund 300 Millionen Franken in die Bahninfrastruktur investiert. Was bringt das?

Werner Müller: Die kontinuierlichen Angebotsverbesserungen der letzten Jahre konnten ohne grössere Ausbauten der Bahninfrastruktur realisiert werden. Für den nächsten Ausbauschritt sind nun umfangreiche Investitionen im thurgauischen Bahnnetz notwendig. Sie sind Voraussetzung für kürzere Fahrzeiten der Schnellzüge, die so bessere Anschlüsse in den Bahnknoten Kreuzlingen und Romanshorn ermöglichen. Die Beschleunigung der Schnellzüge bedingt eine Anpassung der S-Bahn-Fahrpläne, was den Ausbau verschiedener Bahnhöfe zu Kreuzungsstationen sowie den Bau von Doppelspurabschnitten zur Folge hat. Schliesslich ermöglichen die Investitionen die Einführung des lückenlosen Halbstundentakts auf allen S-Bahnlinien. Das Bahnangebot im Thurgau kann dank der Investitionen markant verbessert werden. Das steigert erfahrungsgemäss die Standortattraktivität des Kantons und erhöht den Anteil des öffentlichen Verkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen, was unserer Umwelt guttut.

300 Millionen sind sehr viel Geld. Kann das der Thurgau angesichts der angespannten Finanzlage verkraften?

Die Finanzierung ist geregelt. Der Kanton Thurgau hat lediglich einen Anteil von 0,5 Millionen Franken zu leisten. Die rund 300 Millionen Franken kommen aus dem Bahninfrastrukturfonds (BIF) des Bundes, dem die Schweizer Stimmberechtigten im Februar 2014 unter dem Titel «Neuregelung von Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur» (FABI) zugestimmt haben. Die entsprechenden Gesetzesbestimmungen sind am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Der Kanton Thurgau erhält also einen sichtbaren Gegenwert für seinen Beitrag von 17,1 Millionen Franken, den er jährlich in den BIF einzahlt.

Profitieren alle im Thurgau gleichermassen vom Angebotsausbau?

Die Angebotsverbesserungen verteilen sich in unterschiedlicher Ausprägung über den ganzen Kanton. Die Gemeinden entlang der Bahnlinie Weinfelden–Winterthur haben mit je zwei Schnellzügen und S-Bahnen bereits heute ein überdurchschnittlich gutes Angebot. Da wird sich lediglich die Reisezeit nach Zürich um ein paar Minuten verkürzen. Den grössten Angebotssprung wird die Linie Weinfelden–Romanshorn machen. Der Stundentakt der S-Bahn wird zum Halbstundentakt verdichtet. Zusätzlich wird stündlich eine schnelle S-Bahn verkehren, welche nur in Amriswil hält. Damit wird der Stundentakt des Schnellzugs Romanshorn–Zürich auf dem Abschnitt bis Weinfelden zum Halbstundentakt verdichtet. Die schnelle S-Bahn ist in Romanshorn nach Rorschach durchgebunden. Die Oberthurgauer Gemeinden sind somit halbstündlich und mit verkürzten Reisezeiten an das schweizerische Fernverkehrsnetz angebunden. Weiter zählen alle Gemeinden entlang der Seelinie Schaffhausen–Romanshorn–Rorschach zu den Profiteuren. Dank der Verschiebung des Taktfahrplans um 15 Minuten verbessern sich die Anschlüsse in den Bahnknoten Kreuzlingen, Romanshorn und Schaffhausen. Die Reisezeiten in Richtung Zürich verkürzen sich um 10 bis 15 Minuten. Ebenfalls zu den Gewinnern zählen die Gemeinden an jenen S-Bahnlinien, die heute lediglich in den Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend im Halbstundentakt bedient werden. Sie sollen ab 2019 von 6 bis 24 Uhr lückenlos im Halbstundentakt erschlossen werden. Für die Region Hinterthurgau wird die S12 Brugg–Zürich Altstetten–Zürich Hardbrücke–Zürich HB–Zürich Stadelhofen–Winterthur und weiter mit Halt an allen Stationen bis Wil eine spürbare Aufwertung bringen. Den heutigen Halbstundentakt der S35 Winterthur–Wil erbringen neu die S12 und die S35 zusammen, die je im Stundentakt verkehren. Schliesslich wird die Agglomeration Kreuzlingen / Konstanz von der Verdichtung der RegioExpress-Verbindung nach St. Gallen zum Stundentakt profitieren. Leider kann die zusätzliche schnelle S-Bahn Konstanz–Kreuzlingen–Weinfelden voraussichtlich erst auf den Fahrplan 2023 realisiert werden, da die dafür notwendigen Ausbauten in den Bahnhöfen Weinfelden und Kreuzlingen noch nicht finanziert sind.

Ganz offensichtlich profitieren die Gemeinden entlang der Bahnlinien von den Investitionen. Sind die ländlichen Regionen die Verlierer?

Natürlich profitieren in erster Linie die Bahngemeinden von den Investitionen ins Bahnnetz und den damit ermöglichten Fahrplanverbesserungen. Aber auch die durch Buslinien bedienten Gemeinden kommen buchstäblich zum Zug. Die Gemeinden ohne Bahnhaltestelle werden schon heute durch ein engmaschiges Busliniennetz erschlossen. Wir werden die Fahrpläne der regionalen Buslinien auf den neuen Bahnfahrplan anpassen mit dem Ziel, schlanke und gesicherte Anschlüsse gewährleisten zu können. Schliesslich geht es darum, die Reisekette Bus-Bahn im ganzen Kanton weiter zu verbessern.

Eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist ein wichtiger Faktor bei der Wahl der Wohngemeinde. Ist nicht zu befürchten, dass der starke Ausbau des regionalen Bahnverkehrs die Zersiedelung fördert?

Der Ausbau des Bahnangebots steht im Einklang mit dem Raumkonzept des Kantons und mit dem neuen, im Entwurf vorliegenden kantonalen Richtplan. Die besseren Bahnverbindungen der kantonalen Zentren unterstützen die angestrebte Konzentration der Siedlungsentwicklung im urbanen Raum. Ebenso ist der Halbstundentakt auf den S-Bahn-Linien auf die im Raumkonzept ausgeschiedenen kompakten Siedlungsräume abgestimmt. Hier kann und soll die Wohnbevölkerung weiter zunehmen.

Zur Hauptverkehrszeit sind die Züge voll, in Randzeiten und an Wochenenden hat es Platz. Wäre es deshalb nicht sinnvoller, den Angebotsausbau auf die frequenzstarken Zeiten zu beschränken, statt einen durchgehenden Halbstundentakt auf allen Bahnlinien anz

Die Problematik der hohen Nachfrage in den Hauptverkehrszeiten ist eine grosse Herausforderung für den öffentlichen Verkehr. Abhilfe können hier der Einsatz von längeren Zügen und die Führung von zusätzlichen Zügen schaffen. Die schnellen S-Bahnen ab Romanshorn am Morgen in Richtung Zürich und am Abend aus Richtung Zürich sind ein gutes Beispiel dafür. Grundsätzlich gilt: Der lückenlose Halbstundentakt ist entscheidend für die Verkehrsmittelwahl. Er führt zu einer stärkeren Nutzung der Bahn. Das zeigt die überdurchschnittliche Nachfragesteigerung auf Linien, auf denen der integrale Halbstundentakt seit einigen Jahren Standard ist. Wer zum Beispiel zu einer Abendveranstaltung fährt, entscheidet sich eher für die Bahn, wenn er nach Veranstaltungsende alle 30 Minuten eine Rückfahrgelegenheit hat. Eine Wartezeit von 60 Minuten ist nicht marktgerecht und führt dazu, dass potenzielle ÖV-Reisende die Bahn nicht nutzen. Auch an Wochenenden sollte der Bahn-Halbstundentakt Standard sein, um die Bedürfnisse des Freizeitverkehrs abdecken zu können. Der Thurgau als attraktives Ausflugsziel hat ein starkes Interesse, dass die Ausflügler mit Bahn und Bus umweltschonend unterwegs sind.

Mit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2018 wird im Thurgau ein Quantensprung im Angebot des öffentlichen Verkehrs vollzogen sein. Kommt danach die grosse Ruhe?

Die Bahninfrastruktur wird auf den Dezember 2018 bereitgestellt werden. Es ist jedoch nicht auszuschliessen, dass wegen knapper finanzieller Mittel beim Bund und Kanton die Angebotsverbesserungen etappiert über zwei oder drei Fahrplanjahre eingeführt werden. Ganz wichtig für das Thurgauer Bahnsystem wird sein, dass die Ausbauten für die schnelle S-Bahn S44 zwischen Weinfelden und Kreuzlingen / Konstanz auf den Fahrplan 2023 finanziert werden können. Die S44 hat dank der Verknüpfung in Kreuzlingen mit der Seelinie und in Weinfelden mit dem Fernverkehr einen ausgesprochen hohen Nutzen. Auch nach Realisierung dieser Verbindung werden wir uns nicht zur Ruhe setzen können. Seit 2015 sind wir zusammen mit den Bahnen und den Nachbarkantonen daran, unter Federführung des Bundesamtes für Verkehr den nächsten Ausbauschritt STEP 2030 vorzubereiten.

Werner Müller, Leiter der Abteilung Öffentlicher Verkehr und Tourismus des Kantons Thurgau

« Vom Ausbau des Angebots wird nicht jede Region im Thurgau im gleichen Mass profitieren, aber letztlich werden alle Vorteile haben. »

Werner Müller
Leiter der Abteilung Öffentlicher Verkehr und Tourismus des Kantons Thurgau

Thurbo ist die Regionalbahn der Ostschweiz. Das Tochterunternehmender SBB hat seinen Sitz in Kreuzlingen und ist entsprechend stark imThurgau verankert. Der Fernverkehr der SBB knüpft ein Netz über dieganze Schweiz. Thurbo und die SBB sind stolz darauf, das Rückgratdes öffentlichen Verkehrs im Kanton Thurgau zu sein.

Die Angebotsplaner von SBB und Thurbo sorgen dafür, dass die auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden abgestimmten Leistungen präzise wie zwei Puzzleteile zusammenpassen. Ein Erfolgsbeispiel aus jüngster Zeit: Gemeinsam konnte das Fahrplanangebot am Abend im Fernverkehr Zürich–Thurtal–Konstanz mit Unterstützung des Kantons Thurgau ausgebaut werden. Einen Teil dieser Leistungen erbringt Thurbo, indem ihre Züge direkt ab Zürich HB nach Konstanz fahren. So können für die Bevölkerung des Kantons Thurgau attraktive Angebote des öffentlichen Verkehrs selbst in Randstunden mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand ermöglicht werden.

Ein bedeutender Angebotsschritt steht im Dezember 2018 an. Dann lassen die Ausbauten der Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Weinfelden schnellere Fernverkehrszüge zu, welche  die Knoten Kreuzlingen und Romanshorn ein paar Minuten früher als bisher erreichen. Die Umsteigezeit an diesen Bahnhöfen soll möglichst kurz sein. Deshalb verkehren die Züge der Seelinie auf der ganzen Strecke von Schaffhausen bis St. Gallen und Romanshorn bis Rorschach 15 Minuten früher. Das verkürzt zum Beispiel die Reisezeit von Arbon nach Zürich auf neu 80 Minuten (bisher 94 Minuten). Gleichzeitig sind die Anschlussverhältnisse auch in Schaffhausen deutlich besser. Die Reisezeit Diessenhofen–Zürich HB reduziert sich von heute 1 Stunde 13 Minuten auf weniger als eine Stunde. Die neuen Abfahrtszeiten der Seelinie ermöglichen einen schlanken Anschluss an den Rheintal-Express (REX) in Rorschach. So rückt das Bündnerland 15 Minuten näher an den Thurgau.

Aus Thurgauer Sicht bildet die Beschleunigung der Fernverkehrszüge Zürich–Romanshorn um vier und Zürich–Kreuzlingen um fünf Minuten zusammen mit den neuen Abfahrtszeiten der Seelinie das Herzstück des Angebotsausbaus der Bahn.

Die Investitionen in die Bahninfrastruktur und dadurch möglichen Angebotsverbesserungen haben weitere Vorteile für die Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs:

  • Seit Dezember 2015 betreibt Thurbo täglich fünf RegioExpress-Züge auf der Linie Kreuzlingen–Konstanz–Kreuzlingen Hafen–Romanshorn–St. Gallen. Das ist ein wichtiger Schritt zur besseren Anbindung der Zentren Kreuzlingen und Romanshorn an St. Gallen. Ab Dezember 2018 wird ein stündliches Angebot möglich.
  • Der durchgängige Halbstundentakt im S-Bahn-Verkehr ist vielerorts schon heute Thurbo-Standard. Die Infrastrukturausbauten schaffen ab Dezember 2018 die Voraussetzung dafür, diesen Takt mindestens Montag bis Freitag durchgängig auf allen Strecken bieten zu können.
  • Zwischen Wil und Winterthur wechseln sich neu halbstündlich die bisherige S35 und die neue S12 ab. Mit der S12 erhalten die Bahnhöfe an dieser Linie eine Direktverbindung nach Zürich Stettbach–Zürich Stadelhofen–Zürich HB–Zürich Hardbrücke–Zürich Altstetten bis nach Brugg.

Der Fahrplan 2019 bringt also eine ganze Palette von Verbesserungen. Trotzdem können noch nicht sämtliche Wünsche erfüllt werden. So fehlt etwa eine zweite schnelle (Anschluss-)Verbindung Weinfelden–Kreuzlingen–Konstanz. Erst diese ermöglicht in Kreuzlingen einen halbstündlichen Anschlussknoten, doch dazu braucht es weitere Ausbauten in Weinfelden und Kreuzlingen.

Nicht gelöst werden kann derzeit auch die Problematik der in Stein am Rhein verlängerten Übergangszeit auf die S29 nach Winterthur. Das Beispiel zeigt exemplarisch: Die geänderte Fahrlage einer Linie bringt für die grosse Mehrheit der Kundinnen und Kunden markante Vorteile, Verbindungen mit kleinen Kundenaufkommen kann dadurch ein Nachteil entstehen. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Thurgau, SBB Fern- und Regionalverkehr und der Regionalbahn Thurbo stellt sicher, dass im Sinn eines Gesamtwerks ein für möglichst viele Kundinnen und Kunden attraktives Angebot des öffentlichen Verkehrs bereitgestellt werden kann.

Anton Häne, Leiter SBB Fernverkehr, Mitglied der Geschäftsleitung SBB Personenverkehr

« Ein paar wenige Minuten Zeitgewinn zwischen Zürich und Romanshorn / Kreuzlingen bringen vielerorts deutlich bessere Anschlusszeiten. »

Anton Häne
Leiter SBB Fernverkehr, Mitglied der Geschäftsleitung SBB Personenverkehr

Dr. Ernst Boos, Geschäftsführer Thurbo

« Die Ausbauten der Infrastruktur schaffen neue Optionen. Wir werden sie zum Wohl der Kunden zu nutzen wissen. »

Dr. Ernst Boos
Geschäftsführer Thurbo

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